Es ist schon eine ganze Weile her, seit den letzten Ferien – und ich meine wirklich Ferien. Wenn ich so nachdenke, dann sind es schon mehr als 8 Jahre her. Endlich wieder Mal das tun was mir Spass macht, in den Tag hineinleben und einfach alles, was so Alltag ist, beiseite zu schieben. Da werden auch ein paar ungeduldige E-Mails warten müssen bis die Zeit ihrer Beantwortung gekommen ist.
Das Packen ist schnell erledigt, habe da ja noch die Erfahrung aus der Zeit meiner Weltreise, und siehe da, mein Rucksack bringt genau 20 kg auf die Waage. Noch die letzten E-Mails checken, kurze Überprüfung ob alles dabei ist und ab in den Zug zum Flughafen. Nebenbei erwähnt, ich bin noch selten so locker losgezogen. Ich hoffe es bleibt so.
ich gönne mir immer genug Zeit für das Prozedere des Abfliegens. Es ist schon fast zu einem Ritual geworden, den Start meiner Reise mit einem Prosecco oder einem Bier zu beginnen. Dieses Mal war es das Bier, genau genommen ein Weizenbier, und ich vermute, das Letzte für die nächsten 36 Tage.
Eine Premiere ist der Flug mit Aer Lingus, der irischen Fluggesellschaft. eigentlich kenne ich ja die Sicherheitsdemonstrationen der Luftfahrtgesellschaften schon in und auswendig, aber dieses Mal habe ich kein Wort verstanden. Ich dacht die Iren reden doch auch englisch, oder täusche ich mich. Es Klang so wie ein spezieller Dialekt, den ich aus New Zealand kenne. Na ja, das kann lustig werden.
Da ich einen Abendflug bekommen habe, war die Zeit meiner Ankunft auch dementsprechend fortgeschritten. In meinem Hotel „Dublin Center Inn“ angekommen (00:54 Uhr) liess ich mich nur noch ins Bett fallen um in das Land der irischen Träume einzutauchen. Auspacken und das Zimmer begutachten kann ich auch noch am nächsten Morgen. Was mir nicht aufgefallen war, die Grösse des Zimmers …